weitere Therapiekonzepteexplizit für Parkinson

Betreuung durch ein therapeutisches Team (Arzt, Psychologe, Physiotherapeut, Ergotherapeut, Logopäde, Sozialarbeiter, Sporttherapeut, Freizeittherapeut, Krankenschwester, Masseur)

ganzheitliches Betreuungskonzept, wenn möglich unter Miteinbeziehung des Partners

  • Aufklärung und Schulung des Patienten und seine Angehörigen durch mindestens 1x wöchentlich stattfindende Seminare und Vorträge über die Erkrankung, deren Behandlungsmöglichkeiten und die Bedeutung eigener Verhaltensweisen für den weiteren Verlauf
  • Abbau sozialer Ängste und stressinduzierter Symptomverschlechterung durch psychologische und neuropsychiatrische Therapien in der Gruppe und durch Einzelberatung
  • Vermittlung von Freude an Bewegung durch ein individuell für den Patienten und seine Angehörigen erstelltes Sport- bzw. Gymnastikprogramm
  • Erlernen verschiedener Strategien zur Verbesserung der Bewegungsanbahnung und motorischen Koordination u. a. durch im Alltag einsetzbare „Cueing“ Mechanismen
  • Sturzpräventions- und Sturztrainingsprogramme
  • Vermittlung einfacher, selbst durchzuführender physikalischer Behandlungsmethoden zur Verbesserung auch vegetativer Störungen
  • ergotherapeutische Behandlung und Hilfsmittelversorgung zur Besserung der Selbsthilfefähigkeit
  • Logopädische Behandlung, insbesondere das Lee Silverman Voice Treatment und ergotherapeutische Behandlung mittels facio-oraler Stimulation zur Besserung der Phonation und eventuell vorhandener Schluckstörungen
  • Hirnleistungstraining
  • Diätberatung und praktische Übungen in der Lehrküche sowie ggf. in der behindertengerecht ausgestatteten Übungsküche
  • Schulung im Umgang mit Begleiterkrankungen (z. B. Hypertonusschulung, Quick- und Blutzuckerselbsteinstellungen
  • Festlegung eines individuellen Behandlungsplanes in Absprache mit dem Patienten und Festhalten des therapeutischen Fortschrittes durch regelmäßige Assessments
  • Einbeziehung der Angehörigen durch gemeinsame Unterkunft in einem Zimmer je nach Situation
  • Revitalisierung und Wecken brachliegender Interessen durch Freizeittherapie und gruppendynamische Interaktionen in den therapeutischen Gruppen
  • Heranführen an die Parkinson-Vereinigung und örtliche Selbsthilfegruppen durch persönliche Kontakte während der Therapie

medikamentöse Einstellung einschließlich Duodopa-und Apomorphinpumpe

Einstellung der Tiefenhirnstimulationsparameter

Interdisziplinäre Betreuung durch Orthopädie und Innere/Kardiologie

Vernetzung mit den Universitäten Dresden und Leipzig sowie niedergelassenen Neurologen der Region

Bereitstellung von Übungs- und Seminarräumen für regelmäßig stattfindende Aktivitäten der Selbsthilfegruppen

ambulante soziopsychologische Betreuung

ggf. ambulante Physiotherapie


Um dieses therapeutische Konzept zu verwirklichen und die Rehabilitationsziele zu erreichen, ist in der Regel eine stationäre Behandlung mit einer Dauer von 3 Wochen notwendig. Je nach Verlauf kann die Behandlungsdauer allerdings auch modifiziert werden.
 

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Ihr Kontakt zum Fachbereich Neurologie / Parkinson

Sylvia Renner
Sekretariat Chefärzte

Telefon:     035 209 / 27-711
Fax:035 209 / 27-712
E-Mail:ca-sek@reha-hetzdorf.de